Quatuor Bozzini – String quartet: Aktuelle Musik aus Kanada
Kompositionen von James Tenney, Daryl Jamieson, Malcolm Goldstein, Daniel Rothman (UA), Simon Martin, und Gilles Tremblay
In Kooperation mit dem Festival „Nova – Sendesaal Bremen“
Mit dem Quatuor Bozzini kommt eines der führenden nordamerikanischen Streichquartette auf Einladung des oh ton-ensemble nach Oldenburg. Erst im Mai 2009 stand ihre James Tenney CD (alle Streichquartette) auf der Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik. Neben den wichtigen Streichquartetten Werken der Klassik spielt Bozzini viel Neue Musik und vergibt regelmäßig Kompositionsaufträge.
Das Ensemble unterhält in Montréal (Québec) seine eigene Konzertreihen (Série QB, Salon des Compositeurs und Composer`s Kitchen), spielt regelmäßig in Nordamerika und Europa, z.B. auf den Festival in Huddersfield, MärzMusik (Berlin), Ultima (Oslo), Klangspuren (Österreich), Shift (Amsterdam) und Présences (Paris) und pflegt ein eigenes CD-Label. In 2007 wurde das Quatuor Bozzini mit dem Förderpreis der Ernst von Siemens-Musikstiftung ausgezeichnet.
In dem Oldenburger Konzertprogramm ist natürlich Musik von James Tenney zu hören, aber auch Malcolm Goldstein, der vor vielen Jahren selbst als Geigenvirtuose ein oh ton-Konzert spielte, und mit Daryl Jamieson, Simon Martin und Gilles Tremblay sind Arbeiten auch junger kanadischer Komponisten erstmalig in Oldenburg zu hören. Es bietet sich somit für das Publikum die Gelegenheit, Vergleiche zwischen europäischer und nordamerikanischer neuer Musik festzustellen. Kanada ist hier interessanter Weise eine Brücke zwischen musikalischen Welten, eben durch die intensiven Kontakte zu den USA wie nach Europa.
Das von den beiden Schwestern Stéphanie und Isabelle Bozzini vor zehn Jahren gegründete Quartett spielt in Oldenburg mit seinem neuen Geiger Charles Etienne Marchand, der sich in der 1. Violine mit Clemens Merkel ablöst. |