1924 in Bern geboren, Gymnasium
in Basel, Lehrerseminar in Küsnacht/Zürich.
1947 bis `49 Musikstudium
am Musikkonservatorium Zürich, Abschluß in Violine
bei Stefi Geyer und in Schulmusik;
1947 bis `55 Theorie-
und Kompositionsstudium bei Willy Burkhard.
1950 bis `60 Lehrer für
Violine am Konservatorium Zürich.
1955/56 Studium an der
Staatlichen Hochschule für Musik, Berlin, bei Boris
Blacher.
1959 internationaler Durchbruch
als Komponist:
Uraufführung der
Kammerkantate "Des Engels Anredung an die Seele"
bei den Weltmusiktagen der IGNM in Rom, 1. Preis für
Kammermusik im Kompositionswettbewerb der IGNM-Sektion Italien.
1960 -`63 Lehrtätigkeit in Musikgeschichte und Literaturkunde
am Konservatorium Luzern;
1961 - `72 Dozent an der
Musikakademie Basel: Ab 1964 als Leiter der Kompositions-
und Instrumentationsklasse, ab 1968 Leiter der Meisterklasse
für Komposition.
1965/`69/`87 Mitglied
der internationalen Jury für die Weltmusiktage der
IGNM;
1968/69 und `72 Leiter
der Analysekurse in Bilthoven (Stiftung Gaudeamus).
1968 auf Einladung des
sowjetischen Komponistenverbandes erste Reise in die Sowjetunion
(Moskau, Leningrad, Kiew).
1969 gründet Huber das Internationale Komponistenseminar
im Künstlerhaus Boswil (Schweiz), das er bis 1980 maßgeblich
mitbestimmt.
1973 bis 1990 Nachfolger
von Wolfgang Fortner an der Staatlichen Hochschule für
Musik in Freiburg im Breisgau als Leiter der Kompositionsklasse
und des Instituts für Neue Musik.
1979 bis `82 Präsident
des Schweizerischen Tonkünstlervereins.
1983 erste Reise nach Nicaragua,
Treffen mit Ernesto Cardenal, Vorträge in La Habana
(Cuba).
Weitere Unterrichtstätigkeit u.a. in Brasilien, Montreal,
Siena, Japan, Paris, Polen, Schweden. Seit 1990 freie Lehrtätigkeit
in Helsinki, London, Genf, Strasbourg, Basel, Huddersfield,
Berlin, Mailand, Villeneuve lez Avignon, Toronto, Luzern,
Graz.
Huber erhielt u.a. den Beethoven-Preis der Stadt Bonn (1970),
den Komponistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins
(1975) und den Kunstpreis der Stadt Basel (1978).
Huber setzt sich aktiv für kulturpolitische Belange
der Komponisten ein, für eine kooperative, genossenschaftliche
Organisation gegen die herrschende Tendenz des Konkurrenzverhaltens
und gegen die Kommerzialisierung der Musikkultur.
Er ist Mitglied der Bayrischen
Akadamie der Schönen Künste, der Akademie der
Künste Berlin und der Freien Akademie der Künste
Mannheim. Er lebt in Bremen und in Panicale (Italien).
Klaus Huber ist seit 1995 Ehrenmitglied des oh ton-ensemble
.