Portrait:
oh ton - ensemble
- Portrait
- feste
Formationen -
- Instrumentenspezifikationen
- Struktur -
- Allgemeines
- Pressestimmen
-
- kleine
Chronik, einige Fakten -
Portrait
Das oh ton-ensemble konzentriert
sich auf Neue Musik, die in den letzten zwanzig Jahren entstanden
ist. Es vergibt ständig Kompositionsaufträge, interpretiert
anerkannte Werke Neuer Musik, spielt Uraufführungen, auch
des kompositorischen Nachwuchses, und präsentiert dabei die
international wichtigen Strömungen zeitgenössischer
musikalischer Kunst.
Ein weiteres Merkmal ist die Entscheidung für die Arbeit
mit verschiedenen Dirigenten und zu solistischem Musizieren. Ohne
dabei einer bestimmten ästhetischen Schule ein Vorrecht einzuräumen,
erarbeitet das Ensemble für seine Konzertprogramme Solostücke,
Kammermusik und Werke für kleines Orchester.
Auch wenn der Schwerpunkt der präsentierten Werke resolut
auf die letzten 20 Jahre gelegt ist, bezieht das Ensemble hin
und wieder Klassiker der Moderne in seine oft thematisch gestalteten
Programme ein.
Das oh ton-ensemble vergibt Kompositionsaufträge (Xenakis,
Hespos, Rossé, etc.), spielt Uraufführungen (Stockhausen,
Heyn, Oehring, etc.) und es kooperiert mit dem „Prime Ensemble“
(Groningen, NL) und dem „Ensemble Proxima Centauri“
(Bordeaux, F).
Zu den Konzerten betreibt das Ensemble eine umfangreiche pädagogische
Arbeit: Gemeinsam mit Komponistinnen und Komponisten werden öffentliche
Proben, „hörwerkstatt“, workshops oder in allgemeinbildenden
Schule das Projekt „musical box X“ durchgeführt.
Die Verbindung zum Konzert als zentraler Form musikalischer Kunst
ist dabei immer gegeben.
musical boxX: Nach Vorbereitungen durch den jeweiligen Musiklehrer
stellt das oh ton-ensemble ein Werk des aktuellen Konzertprogramms
im Unterricht vor. Die Schulbesuche wecken Interesse für
neue Klangwelten und führen Schüler, Komponist und Interpreten
zusammen.
hörwerkstatt: Im Zentrum steht ein Werk, das vom Komponisten
vorgestellt und erläutert wird. Diskussionen mit Autor und
Interpreten sind fester Bestandteil.Schon bei der Gründung
(1990) des Vereins „oh ton“ entstand für bestimmte
Projekte ein Ensemble in offener Form aus Vereinsmitgliedern.
Initiiert von den Komponisten Friedemann Schmidt-Mechau und Eckart
Beinke wurde nach deren Konzeption 1994 das oh ton-ensemble gegründet.
Nach dem Gründungskonzert in der Leitung von Zsolt Nagy präsentierte
sich das neue oh ton-ensemble u.a. bei den „38. Tagen Neuer
Musik Hannover“, auf Festivals in Lüneburg, Dresden,
Bordeaux, Weimar, bei den „Sommerlichen Musiktagen Hitzacker“,
gab Gastspiele in Luxembourg, im Ruhrgebiet und im Rheinland,
in Berlin, Bremen, Groningen, Chemnitz, etc. und spielte 1999
eine Frankreich-Tournee mit 6 Konzerten u.a. in Bordeaux und Nantes.
In der Folge wurde das oh ton-ensemble für Produktionen an
Bühnen wie dem Staatstheater Oldenburg (Tanztheater) oder
dem Theater Bielefeld (Kammeroper), ebenfalls für eine Uraufführung,
engagiert.
Im Oktober 2000 spielte das oh ton-ensemble die Eröffnungsveranstaltung
der „Dresdner Tage für zeitgenössische Musik“
mit der Uraufführung des TanzTheaters „als ob: SUITE“
von Iris ter Schiphorst und Helmut Oehring in der Choreograhpie
von Irina Pauls im Schauspielhaus Dresden.
Konzerte des Ensembles wurden von Radio Bremen, dem Mitteldeutschen
Rundfunk, dem Norddeutschen Rundfunk und dem Deutschlandfunk mitgeschnitten.
Das Ensemble setzt sich aus Musikerinnen und Musikern zusammen,
die durch ihre Erfahrung als Solisten, besonders auf dem Gebiet
der zeitgenössischen Musik, auf sich aufmerksam gemacht haben.
Die Besetzungen des oh ton-ensemble sind vielfältig: vom
Kammerorchester mit mehr als 20 Spielern bis zum Quartett. Drei
feste Formationen arbeiten gleichzeitig und regelmäßig.
Eine Formation des oh ton-ensemble stellt die Instrumente, die
keinen festen Platz im klassischen Sinfonieorchester haben, ins
Zentrum seiner Arbeit. Für die ungewöhnliche Besetzung
mit Blockflöten, Klarinetten, Saxophonen, Akkordeon, Harfe,
Gitarren- auch E-Gitarre, Schlagzeug und Kontrabass werden speziell
Werke in Auftrag gegeben.
Dieses Oktett arbeitet neben anderen Formationen des Ensembles
an mehreren Programmen in einer Saison. Bei dem „Festival
10 Jahre oh ton“ im Februar 2001 wurden zehn neue Kompositionen
für und von diesem Oktett uraufgeführt.
Eine andere ständige Formation innerhalb des Ensembles baut
sich um das klassische Klaviertrio, ergänzt von Flöte,
Saxophon, Klarinette, Posaune und Schlagzeug. Aus dieser Besetzung
wurde als jüngste ständige Gruppe im oh ton-ensemble
ein Quartett aus Flöte, Violoncello, Klavier und Schlagzeug
gebildet.
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Feste Formationen
„Oktett - Holländische
Formation“ (8 Spieler)
Blockflöte, Klarinette, Saxophon
Akkordeon, Harfe, Gitarre
Kontrabass, Percussion
Klaviertrio plus... (9
Spieler)
Flöte, Klarinette, Saxophon
Posaune, Percussion, Klavier
Violine, Viola, Violoncello
Quartett
Flöte, Violoncello, Klavier, Percussion
Kammerorchester (23 und
mehr Spieler)
Mezzo-Sopran, Flöte, Blockflöte
Klarinette, Saxophon, Oboe, Fagott
Trompete, Posaune, Horn
Akkordeon, Harfe, Gitarre
Klavier, 2 Percussion, 2 Geigen
Bratsche, 2 Violoncello, Kontrabass
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Instrumentenspezifikationen:
Alle Blockflöten (in
div. Stimmungen)
alle Flöten, Saxophone, Klarinetten
Tastatur-Akkordeon
Gitarre auch E-Gitarre
Harfe: C1 bis g4
Kontrabass auch E-Bass
Klavier auch Keyboards, Electronics
Percussion incl. Electronics
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Struktur
Das Ensemble selbst hält
mit seinem künstlerischen Leiter Meetings nach Bedarf ab,
auf denen die inhaltliche Entwicklung des Ensembles, die Programme,
Aufnahmensessions, aber auch Strukturelles und Organisatorisches
besprochen werden. Diese wesentlichen Entscheidungen, wie auch
Besetzungsfragen oder Entscheidung für Gäste, werden
gemeinsam beraten. In der musikalischen Arbeit sind alle Musikerinnen
und Musiker, auch der künstlerische Leiter, gleichberechtigt.
Die Verknüpfungen zwischen Verein und Ensemble sind vielfältig:
Einige Musiker des Ensemble sind Vorstandsmitglieder des Vereins,
der dieses Ensemble trägt, konzertieren bei Veranstaltungen
des Vereins auch als Solisten oder mit anderen Ensembles, arbeiten
an einer "Netzwerkidee" für Norddeutschland mit,
profitieren davon als Interpreten und auch als Dozenten, beeinflußen
das Netzwerk auch in ihrem Sinne, bringen Vorschläge für
Engagements anderer Solisten und Ensembles ein und arbeiten am
Profil des Vereins mit
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Allgemeines
Zu einzelnen Projekten
(z.B. Tanztheaterproduktion für das Dresdner Zentrum für
zeitgenössische Musik) arbeitet ein Ensemble, das sich aus
den Musikerinnen und Musikern der vorgenannten Formationen zusammensetzt
und ggfs. mit Gästen erweitert ist. Das Ensemble arbeitet
mit verschiedenen Dirigenten, gut die Hälfte der Konzerte
wird jedoch ohne Dirigat erarbeitet und präsentiert. Eindeutiger
Schwerpunkt: Kunst-Musik der Gegenwart
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Pressestimmen
Rheinische Post:
« Packend waren sämtliche Werke nicht zuletzt dank
der durchdachten, emotional aufgeladenen Interpretationen. »
Dresdner Neueste Nachrichten:
« Deutlich einig sind sich hingegen fast alle im Saal hinsichtlich
der Hochachtung für die sieben Musiker vom "oh ton-ensemble"
...»
Weserkurier:
«... interpretiert von den fabelhaft präzisen langerzeugern
des "oh ton-ensemble"
Positionen:
« Macht die Interpretation guter Stücke bekanntlich
mehr Spaß als die der weniger gelungenen, so ließen
sich diese Differenz die "oh ton-Leute" keinesfalls
anmerken. »
MusikTexte:
« Die schwierige Aufgabe, zehn völlig unterschiedliche
Werke in einem Konzert zu interpretieren, lösten die Musiker
des oh ton-ensemble unter der Leitung des Strasbourger Dirigenten
Jean-Philippe Wurtz mit bravour. »
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Kleine Chronik - einige
Fakten
1994
Neugründung des oh ton-ensemble nach einem Vorläufer
aus Mitgliedern des Vereins oh ton; folgend 8 Konzerte mit dem
für das Gründungskonzert erarbeiteten Repertoire
1995
erstes Konzert bei Radio Bremen
1995
Uraufführungskonzert (Leitung David Coleman) von fünf
Kompositionsaufträgen (Hespos, Xenakis...) und Rundfunkmitschnitt
vom DLF Deutschlandfunk, folgend 6 Konzerte in Norddeutschland
mit diesem Repertoire
1996
Konzert bei den „Tagen für neue Musik Hannover“
1997
erstes Konzert beim NDR Hannover und erstes Konzert in Groningen,
NL
1998
Gründung des Oktetts, auch „Holländische Formation“
genannt
1999
Uraufführung der prämierten Werke des Kompositionswettbewerbs
der „Sommerlichen Musiktage Hitzacker“
1999
erste Tournee nach Frankreich (6 Konzerte und workshops) in u.a.
Nantes und Bordeaux
2000/1
„10 neue Stücke für die „holländische
Formation“
2001
drei Konzerte in 3 Tagen(u.a. „10 Uraufführungen) auf
dem „Festival 10 Jahre oh ton“
2001
erstes Konzert des Quartetts auf dem Festival „rencontre
de la création musicale“ in Bordeaux
2002
erster Konzertmitschnitt (Oehring - Portrait in Weimar) für
den MDR-LeipzigEngagement am Stadttheater Bielefeld im Rahmen
des Projektes ORFEO aus der Reihe„visible music“ für
die UA von Eurydike (Kammeroper) von Iris ter Schiphorst Konzertaufnahme
für den NDR-Hamburg erstes Engagement in Luxembourg
2003
Konzerte auf den „2. Internationalen Komponistinnentage“
des Künstlerinnenhofes „Die Höge“ Konzerte
in Frankreich
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